merci fürs lesen and thank you for your attention.....


Diese Seite ist ein "blog" (Internet-Tagebuch) zum ersten Teil von steffenschönis Asien Reisen, 16. Nov. 2009 bis 1. March 2010, Indien - Vietnam.

Fotografische Recherchen, als Vorbereitung zu unserem längerfristig angelegten Projekt, den „japanischen Gemüsegärten“, im Rahmen des Thurgauer Förderbeitrages (2009) an Kulturschaffende.

Wir peilen dieses Thema seit längere Zeit an und „Pflanzliches“ wurde in unseren Arbeiten immer wieder thematisiert. „Gärtnern ist nur die Methode“ – nach einem Zitat von Yoko Ono (die ihrerseits einen japanischen Mönch zitiert), wird uns auch durch Asien begleiten.

Der zweite Teil der Asien Reise, nach Japan, erfolgt am 1. Sept. - 20. Okt. 2010. Die Berichterstatung in Form einer öffentlichen Präsentation des „Expeditionsmaterials“ (Video- und Bildprojektionen, Vitrine mit gesammelten Stücken aus "japanischen Gemüsegärten"), planen wir aufs Jahr 2011.
Am 26./27. März 2011 werden wir für *5ünfstern einige Arbeiten in unserem Atelier zeigen.
Interessierte können sich mittels unseres Japan blog informieren.

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Blog (online-diary) of the first part of our asia expedition,
16. Nov. 2009 untill 1. March 2010, India-Indochina.


Parts of this blog will be in english, others in Schwizerdütsch.
A blog (short for weblog) is a website where entries are made and displayed in a reverse chronological order. Also steht bei mir das Neuste am Schluss. A typical blog combines text, images, and links.

you can leave comments at: steffenschoeni@hallek.org
Bin tel erreichbar via: +41 44 922 82 52 (it's forwarded to my mobil +41 79 416 48 76)

--> Flight plans:

Monday 16. Nov. 2009, LX 154 Flight, Zürich - Mumbai
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6. Jan 2010, SriLankan Airlines, Chennai (via short night in Colombo) to Bangkok
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28. Febr. 2010, LX 181 Flight, Bangkok 23:40, Arrival Zürich 01. March 06:10


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--> yes, it starts NOW:

Ankunft Montag 16. Nov. 2009 (Nacht) in Mumbai.
Hotel Manama, booked in the www (because of late arrival), is the type "outside good/inside bad" and 10 times more expensive than all other guesthouses on my trip. I'm learning the hard way to become a traveller again :-)
17./18. Nov., exploring Mumbai, it outmatches my imagination and reconfirms my motivation to be in india.
18. Nov., Nacht-Zug "Devagiri", via www.irctc.co.in gebucht (bin leider erst Warteliste). Visited twice the good old trainstation (with special tourist section), to push my 1. class (4 berth sleeper) ticket (first and last time on this trip, the following months 1. class was allways booked out).
Arrival in Aurangabad am Morgen (5am), 19. Nov. (Donnerstag).
Hotel Shree Maya ist/war wirklich gut.
Die grösste Freude, Gilliana und Martin hier zu treffen (biggest joy - to see my daughter), wurde getruebt durch Magen Darm Geschichten, die Ihre Reise verzoegerte.
Also organisierte ich mir einen guten Rikschafahrer um durch Aurangabad zu kurven. Mir gefällt die Stadt, kaum Touristen zu sehen (sind alle in Hotels bei den berühmten Höhlen ;-), dafür viel indisches Leben.
Besichtigte Stadttore, Märkte, Wassermühlen und das "Bibi ka Maqbara". Dieses weisse Mausoleum, dem Taj Mahal in Agra nachgebildet, liess Aurangzep (Mogul) seiner Lieblingsfrau im 17. Jh. errichten.
Den Abschluß der heutigen Tour bildet die Besichtigung der vor den Toren der Stadt liegenden Höhlentempel. Umwerfend, ich bin der einzige Tourist hier. Dargestellt sind Bodhisattvas (in der buddhistischen Lehre Menschen auf der letzten Entwicklungsstufe vor der Erleuchtung) mit Nagas (Schlangen) und Ghandharvas (Engeln); bildlich gestaltete Lehren des Buddhismus, beispielsweise die von der Überwindung der Ängste; ein lehrender Buddha sitzt in einem Schrein, von seinen Anhängern umgeben.
Nach dem Nachtzug und dem ganzen Tag auf den Beinen sinke ich im Shree Maya in einen tiefen Schlaf.
After great breakfast (coffee...all you can drink...) and no news from Gilliana & Martin, I visited the Ajanta Caves by myself, 60km Reise zu den Hoehlen war jeden Aufwand wert und grosse Ueberraschung spezieller UNESCO Tag, heute Gratis (normalerweise für weisse Nasen 250 R).
Und am Abend war die Ueberraschung doppelt gross, Gilliana und Martin in die Arme zu schliessen.
Martin huetete das Bett (oder genoss den TV ;-) und Gilli und ich besuchten Ellora.

The 34 cave temples of Ellora are breathtaking rock cut architecture. Generations of Buddhist, Hindu and Jain monks carved chapels, monasteries and temples into this mountain.
Indien fasziniert auch durch seine Vielfalt an Religionen. Hinduismus, Buddhisten, Sikhs, Jains, Parsen, Toda oder auch Zoroastrismus, die bekannteste unter den ältesten Religionen der Welt.
Im Gegensatz dazu der Jainismus, eine relativ junge Religion, diese geht noch einige Schritte weiter als der Buddhismus. Für sie bestand das Weltall schon immer (wurde nicht durch einen Gott erschaffen), keine Götter helfen uns. Hauptregel ist das Ahimsa, der Achtung alles Lebenden und Vermeidung jeglicher Verletzung eines Lebewesens. Daher sind sie strikte Vegetarier, im extremen Fall tragen sie Mundschutz, um ja keine Fliege zu verschlucken, bzw. wischen vor sich her, um keine Tiere zu zertreten. Die Jains heute bestehen aus zwei Sekten, den Weißgekleideten (Schwetambaras) und den Luftgekleideten (Digambaras).
When we visited one of the last jain caves we ran into some skyclad jain monks.
I have to admit that like a reflex I started to photograph them untill Gilli stoped me.
We had a good discusion about illegal and not to mention disrespectful photographer actions!
Otherhands did we, HALLE K, also perform naked (sometimes painted gray) and made pictures and videos of our actions.
I became curious to find out more about the naked Jain Sadhus.

Am So. 21. Nov. traveling towards Goa with 26h train, sleeper war ertraeglich, nur nie mehr die Seiten berths buchen, zu kurz (ca. 170cm) zum schlafen.
map: Mumbai - Goa
Von Vasco aus mit Bus nach Anjuna. Buslandeplatz im Touristennest neben der Paradiso disco, (feature "Hippie crowd puller"). Gilli & Martin gehen auf Expedition, ich hüte die Rucksäcke. Wunderbarer Beach mit Super Unterkunft gefunden, Ocean Pearl (300/500INR). Vom Zimmer durch Palmengarten direkt ins Wasser und trotz Nähe zum Anjuna Flohmarkt keine lästigen Touristenphänomene an unserem Strand.
Die Paradiso disco wollte 1000 INR, umso groesser die Ueberraschung gratis und gute beach Party bei uns am Strand.
Mit Motorrikscha nach Vagator, die 9 Bar mit Full Power Dark, open air auf einer hohen Steilklippe, war ein Erlebniss. Have a look at "Vision and Viscosity in Goa’s Psychedelic Trance Scene".
Mit schwerem Herzen unser Paradies verlassen, nach Arambol.

Arambol ?? nix Hippie, voller Russen und alle Sorten Touris aber wir mieten Bambushuette (250INR) in Woodstock Village.
Erst spaet bemerkt dass irgendein Fertilitaets Segen ueber dem Village haengt, Kinder Kinder und Schwangere.
28. Nov., also einen Strand weiter und bambushuettchen direkt am Strand. Hinter uns ein kleiner Suesswasser-See und ein Dschungel mit einer echten deutschen Baba darin. Wir haben gaanz schoen viel sonne, oft ein bisschen zu viel sonne und nach dem Schwitzen kuehlen die Ventilatoren, d.h. habe eine ausgewachsenen Erkaeltung. Sonst gehts gut und von strandleben gibts halt nicht so viel zu berichten weil wir meist den ganzen tag bodysurfen.

Nach 4 Bussen und einer Zugsfahrt (jede Reise in indien dauert immer mindestens einen tag) in Gokarna angekommen. Gilli und Martin sind an den Half Moon Beach weitergezogen, wo sie 3 Wochen selber kochen (und so) wollen, d.h. weg von zuvielen Touristen.
Ich versuche meine Erkaeltung am Kudle Beach in Gokarna auszukurieren. Kudle Beach war mal DER einsame beach, na ja kaum zu glauben das auch die Inder hin und wieder faehig sind etwas sehr schnell zu veraendern.

Don't misunderstand me, I love the Indien way of life, traditions that are several millennia old and still alive. No land on earth has such a long cultural continuity as India, although there were more ancient civilizations, notably in Egypt and Iraq, that were virtually forgotten by the inhabitants of those lands and were overlaid by new intrusive culture or last but not least demolished by the American way of life. India is a highlight in this age of globalization. I hope India's cultural identity is not about to be blown away by western influences, in this increasingly borderless world.

Auch der Om Beach (Nachbarstrand, 30min) ist voller guesthouses aber diese sind im Dschungel versteckt, d.h. beim schwimmen hat man die Illusion eines unberührten tropischen Strandes.
Der Kudle Beach bleibt eine Reise wert auch wegen Gokarna (40min Fussmarsch in Richtung Nord). Gokarna, dieses Staedtchen konnte bis jetzt seinen heiligen Charakter bewahren, der Tourismus tropft noch wie auf Teflon ab, man spuert hier das Indien das ich suche.
Heute (5. Dez) Gilli & Martin besucht am Half Moon Beach, sehr gute Wanderung (3h Richtung Süd), an mehreren Buchten und ueber mehrere Hochebenen mit Aussichten ueber Palmenwaelder.
Nochmals kraftig Abschied gefeiert, mit Gemuese & Fruechten in einer paradiesischen Landschaft.
Wird schwierig uns nochmals zu sehen, sie fahren erst am 21 Dez weiter, evtl. mit gemietetem Toeff.

7. Dez., Strandleben tauschen gegen Hochland. Nach 3 muehsamen Bussen, der 1. direkte Express hatte eine Panne und uns mitten im Niemandsland ausgesetzt, einer guten Zugsfahrt (habe ich schon erwaehnt, "jede Reise in indien dauert immer mindestens einen tag") und einer gespenstischen Rikschafahrt, um Mitternacht in Hampi angekommen.
Hampi Bazar war wie ausgestorben und fand doch eine Schlafstelle (Rama), am naechsten Morgen gute Alternative (Archana) mit Veranda zum Fluss gefunden. Endlich mal ein richtig schoenes, sauberes und liebevoll eingerichtetes Zimmer (500INR), mit herrlicher Aussicht auf die Flusslandschaft.
Reiserei hat sich gelohnt, fantastische Ruinen ("nur" ca. 500 Jahre alt) in einer wunderschoenen Landschaft.

Meine Erkaeltung ist vorbei und bin fit durch wandern, 3 Tage lang, von Sonnen-aufgang bis -untergang.

Am 11. Dez. gings weiter, die reise startete schon vielversprechend mit meiner Rikscha in einen unfall verwickelt. Glueck gehabt, "nur" Blechschaden, trotz Raserei auf teilweise nur 2 Raedern.
Trotzdem zur "rechten" Zeit in Hospet, den der Zug hatte ueber eine stunde Verspaetung. Hoffte immer noch meinen Nachtzug nach mysore zu erwischen. Bald moechte ich sagen, "immer zu spaet aber just in time", den Zug in Hubli zuegig erwischt.

Dieser Nachtzug Hubli - Mysore war sehr angenehm, Pilger aus Tibet (nach Bylekuppe) in meiner Naehe. Ein Moench (lebt als Fluechtling in Indien) war Reiseleiter (sprach als einziger der Gruppe Englisch), wertvolles Gespraech. Sleeper heisst, man muss lower berth (keinesfalls Seite), haben und es laesst sich schlafen.
Hoffte Mysore zu geniessen aber diese Stadt erstickt im Abgas.
Super Hotel (Dasaprakash), cooler 140 Betten Bau aus den 50er, einfach und blitzsauber (wobei Tom der laenger blieb, da drin Klaustrophobie entwickelte).
Vis a vis der Kinobau (schätze 1940), der aussah wie der Inhalt des Filmes der spielte (2012). Der Markt entschaedigte mit seiner Farbenpracht, den Dreck rundherum.

Mit Tom Shkolnik (Filmer aus London) diniert, Weiterfahrt-Plaene gewaelzt und um Bahnkarten angestanden (Udupi-Cochin).
Ich wollte zuerst noch unbedingt die Gomateshvara Statue (Jain) in Shravanabelagola sehen und war entschlossen dafuer x Busfahrten in Kauf zu nehmen.

Shravanabelagola nach spannenden Fahrten durch Doerfer und Palmenwaelder erreicht. Beeindruckend wie gastfreundlich man in diesen Jain Tempeln behandelt wird.
Diese groesste Statue (aus einem monolithen gehauen) schmeisst einem wirklich um.

Bezahlt habe ich anschl. mit einer 6h Busfahrt ueber Stock und Stein (miserable Strassen), durch Urwaelder (inkl. Cacao-plantagen), fast haetten wir einen wilden Elefanten ueberfahren.
Dieser Elefant tauchte aus dem Dunkeln auf der Landstrasse auf, nur erleuchtet von den Scheinwerfern des Buses, in Vollbremsung. Die Passagiere kugelten von den Sitzen und der Elefant verschwand im Dickicht der Huegel, ueber die sich unser Bus quaelte.

Spaete Ankunft in Mangalore, freundliche Menschen und gutes Hotel (Manorama) genossen. Super (Halal) breakfast (Omlet, parathas, saucen, Chai und Cafe, 42R)
Ein Bus weiter - Udupi, wegen den Potato Masala Dosa's ;-) aber die Beste hatte ich im Hotel Raghu (Special Dosa mit cafe, 24R) in Shravanabelagola.
Udupi ist zwar nicht Gokarna aber dass Fest (Die-nacht) im Krishna Temple war eine Erleuchtung. Mit lauter Trommel, Glocken,Stromgeneratoren und Trompeten Geraeuschkulisse wurde ein Statue mit goldenem Car und Elefanten rund um den Tempel gefahren. Feuer und Feuerwerk verstaerkten die wilde Atmosphaere.
Im Tempel brannten Tausende von Oellaempchen und der Weihrauch half kraeftig mit bei der Stimmung.
Heute morgen wurden einer Kuh mit Kalb, eine schoene Zeremonie gewidmet, der Kuh haben vor allem die opfergaben gemundet.

Links: heilige Kühe, holy cows, heilige Kuh, Cattle in religion, good to be sacred and Toda cosmology.

Am Nachmittag am Vadapandeshwar beach in Malpe wieder mal schwimmen im Meer.
Einige hundert Inder von der Umgebung feierten und gingen auch bis an die Knie (once every year) ins Wasser.
Salzig und verklebt nach dem dinner in Udupi zum Bahnhof, Tom wieder getroffen (er leidet noch von Mysore), Zug hat eine h Verspaetung.

Längere Diskusion mit Tom, was uns dazu treibt, zum Zwecke der Kunst auf Reisen zu gehen.
Viele KünstlerInnen positionieren sich mittels eines Konzeptes in der grossen Fülle von Möglichkeiten, Absichten und Motivationen. Andererseits fühlten wir uns auch gedrängt unserer Kunstwelten zu entfliehen, Tom flieht London, ich flüchte den Winter von Schmidshof ;-).
In mir kreist aber auch der Slogan des Thai Pavillons der diesjährigen Biennale von Venedig; "Art is rice and Mango".
Auch das Prestige einer Reise benannte Theodor Fontane schon im Jahr 1873: „Zu den Eigentümlichkeiten unserer Zeit gehört das Massenreisen. Sonst reisten bevorzugte Individuen, jetzt reist jeder und jede.“ Das Interesse an Kultur(en) ist ein weiteres Motiv, wobei die Fotografie beeinflusst unsere Sicht des Reisenden, da wir meist eine Kamera vor uns her tragen und Ausschau nach geeigneten Motiven halten.
Hatte im Prinzip kein künstlerisches Reisekonzept, also kein Konstrukt, dem ein Plan oder ein bestimmtes Vorhaben zu Grunde liegt. Mathias Brühlmann schreibt, „dass die Distanz eine Reise zur räumlichen Strategie macht, die mit einer Reise eine räumliche Idee realisiert.“ Die Strategie ist in dieser Hinsicht ein Konzept, dem sich jede Reise unterzieht.
Die Reise des Kunstschaffenden, der eine Reise antritt, um ein bestimmtes, geplantes Vorhaben auszuführen. Das Reisen im Sinne des Unterwegssein befindet sich zwischen Idee und Dokumentation, zwischen Abreise und Ankunft.
Oftmals sind diese Reisen im Vorfeld akribisch geplant, beispielsweise Richard Long's Küste-zu-Küste-Wanderung im Süden England, die Reise ist demnach nur noch ein Ausführen der Planung.
Andererseits will ich eine Reise angehen, um noch Unbestimmtes zu erleben. Dabei ist zu beachten, dass erst der Tourismus mit seiner unbegrenzten Möglichkeiten diese Option des unbestimmten Reisens ermöglicht. Ich will „des Reisens willen“ reisen, suche "den" Zustand, der eine Reise ermöglicht, oder erhoffe mindestens Distanz, Abstand zum Vertrauten. Setze mich dem Zustand aus, der das Unterwegssein mit sich bringt, reisen, um Erfahrungen, Erlebnisse zu machen.
Die Figur des Flaneurs kann hier als Beispiel dienen: "Er schweift plan- und ziellos in der anonymen Menschenmasse umher", Zitat aus "Reisen in der Kunst", Gilles Fontolliet.

16. Nov, Nachtzug (S3, 51 leider upper, war letzter tourist quota-platz) nach Cochin (Richtung Kerala), um Mitternacht in einem zappendusteren Wagen mein (natürlich besetztes) Bett gefunden, Mann mit langer Diskusion aus meinem berth verjagt.
Im Dunkeln Richtung Toilette, nur um eine Zigarette zu rauchen, weil auch zwischen den Wagons, wo man normalerweise rauchen "darf", lagen haufenweise Menschen und anschliessend irgendwie ins berth geklettert und versucht zu schlafen.......
Beim eintauchen erinnerte ich mich an ein Zitat von "Ennio Flaiano":
"Und meine Reisen in China haben wahrhaftig wenig Bedeutung,
verglichen mit den tastenden Schritten im Dunkeln vom Bett zur Küche,
auf der Suche nach einem Glas Wasser."

Cochin ist Speziell, India light, sauber und ruhig, dafuer auch etwas teurer.
Die chinesischen Fischernetze werden irgendwie nur noch fuer die Touristen betrieben und hier hats wieder viele neuen Bleichgesichter (Flughafen) mit dem lonely planet in der Hand.

Ja Ja, der lonely planet - kleine Anekdoten :
Bin am 18. mit Faehre und offenem Bus (hurra, habe meine 2. Erkaeltung gefasst), auf Empfehlung vom lonely planet, "last best kept secret beach in India", von Cochin nach Cherai beach gefahren. Nun darfst Du sogar 2 mal raten wie dieser Beach aussah.
Noch besser stehts um die Beschreibungen von Mysore (ruhig, shanti, Stadt zum relaxen) einer Abgas verpesteten, dreckigen.... aem.... einfach eine durchschnittliche indische Stadt.
Dann wieder reversed (der lonely planet schreibt Mangalore nicht besuchenswert, schmutzige Grossstadt) Mangalore war super, keine anderen Touristen (warum wohl??) freundliche Menschen genossen, niemand wollte etwas verkaufen nur vernuenftige Gespraeche.

Am Freitag mit Tom (Israeli der als "Flüchtling", nach dem Militärdienst, in London lebt), die Synagoge in Mattancherry besucht, Jew Town ist wirklich interessant (trotzdem, nur noch 10 juedische Bewohner).
Auch der Besuch der riesigen Antiquitaetenlaeden (in den grossen alten Gewuerz-Lagerhallen) in Jew Town ist wie ein Voelkerkunde-Museums-Besuch.
Wobei wahrscheinlich alle diese Tempeltueren, Goetterfiguren, Kultobjekte (bis zu 5m hoch) etc. irgendwo fehlen. Eine Verkaeuferin erklaerte mir zu einer herrlichen alten Holzfigur, the temple wanted to buy new one made from stone, hm.............
Dann sind wir weiter durchs schoene Mattancherry zum "Palast" gepilgert (Freitag zu), anschl. interessantes Salzritual im Tempel bestaunt.

Nach 22 Jahren intensiven Weihnachten, bin ich gluecklich (als Alternative) Hindu Tempelfestivitaeten auf mich einwirken zu lassen. Wobei um ehrlich zu sein, hat mich die Stimmung in der Santa-Cruz-Basilika von Cochin (Katholisch aber mit schwerem indischen Einschlag), sentimental gestimmt ;-)

Seit 21. Dez. mache ich eine kleine Verschnaufpause am Strand.
Bin etwas weg vom Rummel (K.R. House, Suedcliff), in Varkala (Kerala), einsame Beaches an steilen Klippen.
Bin jeden Tag zu Fuss unterwegs (vor allem steile Treppen rauf und runter zum beach) und fuehle mich prima (wahrscheinlich auch wegen der massenhaften Ayurveda Werbung).
Tom ist am anderen Ende (im Norden) "Rafiq Mektoub beach resort" (ohne Klippen) auch sehr schoen, fuer mich immer noch zu nahe an der Masse. Sein Resort liegt am Rande der Reisfelder im (dreimal duerft Ihr raten) Cocosnusspalmenwald.
25. Dez., Samichlaeuse gesichtet die "happy christmaes" sangen und einen Hoellenlaerm auf Blechbuechsen veranstalteten.

26. Dez., in Varkala Town, weg von den Touristen, beim normalen indischen Leben.
Dies ist einer der guten Seiten von Varkala, 4km vom Touristenwahnsinn weg, Tempel und eine quirlige nicht allzugrosses Staedtchen.
Und bei den indischen Preisen z.B. Indisches Sprite (Glasflasche) und eine Cocosnuss (fuer je 5R) getrunken. Gutes Fruehstueck im Hotel (d.h. Restaurant) Suprabhatham (35R), Gestern wunderbare Chilli Fische (inkl Chappati) im Hotel Varkala Park mit einem 60ml Vodka (darum ist das Lokal im Untergeschoss) mit Lemon, alles in Allem 105R.
Am Bahnhof mein letzter indischer Nachtzug reserviert (1. Klasse war ausgebucht sniff...): Pearl City Exp, Madurai (dep 4. Jan 22:40) - Chennai (arr 5 Jan 07:40), S3, 25, lower (hurra) Berth.

Super, Gilli hat tel., Sie sind in Cochin mit Ihrem Toeff und finden das Mottorrad fahren problemlos.
OK, dann werde ich umdisponieren und mit Zug direkt nach Alleppey, am 27. Dez.
Wir fuhren dann am Nachmittag mit den lokalen Faehren (6R) in die Backwaters und wanderten auf Inseln und durch Doerfer. Dies war unglaublich schoen und viel besser als die Touriboote!
Abendessen war ein Tandoori Chicken ("full" heisst ein ganzes Huhn und unseres hatte 4 Fuesse ;-), es war ein Festschmaus.

Am naechsten Tag gings getrennt weiter, Sie Richtung Kumily und ich mit Bus zu den Tee Plantagen auf 1700m.
Nix Direktbus also zuerst Vaikam (ist eine schoenere Backwaterstadt als Alepuza), dann 2 Busse weiter sass ich auf der Strasse (mit der Info, kein Bus sondern eine Stadt weiter mit dem naechsten Local).
An mir fuhren Touristen vorbei die mich auslachten, wie mir schien..... Aber auch fuer sie war hier Endstation, die Frau der englischen Familie schrie "no bus anymore, not going to stand another 2 hours".
Als wir zu fuenft schon am Taxi diskutieren waren, rief der Busstations Beamte "Bus to Munnar goes in one minute, hurry", schoen........... und wir hatten sogar alle einen Sitzplatz.
Die Fahrt war lang und spektakulaer auch dieser Bus ohne Fenster aber dann fing ein Unwetter an und es wurde kalt & nass.
Die englischen Familie sagte mir "Munnar is fully booked out" , sie hatten fuer 100$ (all incl.) gebucht.
Ja so wars, Munnar war voller indischer Touristen und ausgebucht. Wir (Daniel ein Mitleidender & ich) brauchten 2h um in diesem kalten Regen etwas zum schlafen zu finden, "John's Cottage" gab uns das Zimmer der Koeche als Herberge (die armen Koeche schliefen in der Kueche).
Am naechsten Tag wanderten wir durch die Teefelder, herrliche japanische Impressionen in den Bergen.
Trotz wenig Sonne und kuehlem Wetter holte ich mir einen Sonnenbrand im Gesicht.
Auch Daniel ist ein Israeli, wie Tom, der nach dem Militärdienst nach Oestereich "flüchtete". Die "normalen" jungen israelischen Touris "pilgern" nach dem Militärdienst (3 Jahre) in Horden durch Asien, laut und aggressiv.
Die anderen Horden von denen ich mich so weit wie möglich fernhielt waren die Russen, in kurzen Hosen und mit Hawaihemd trampeln diese über jede Kultur. Immer wieder positiv fallen dafür die Australier auf, interessiert an den Menschen und ihrer Kultur bewegen sie sich clever durch die Gegend ;-)
30. Dez., laange & kalte Busfahrt (ohne Fenster) nach Madurai, auch dieses Mal ist der Umsteigeort (Theni) eine interessante Stadt.
Gilli, Martin und ich verbringen den Neujahrswechsel im Roof Top Zimmer (direkt beim Sri-Meenakshi Tempel) vom Hotel "Shree Devi".
Schoene aber kurze Tage, da Sie weiter muessen nach Rameswaram, am 2. Jan. den letzten Fruehstueckskaffe gebraut zusammen (der Tauchsieder ist ein Superutensil!) und Ihnen traurig nachgeschaut als Sie mit Ihrem alten Toeff losfuhren.

Bleibe noch 2 Tage im wirklich sehr interessanten und schönen Madurai und dann Chennai, letzter Aufenthaltsort meiner Südindienreise. Der Pearl City Exp transportierte mich schlafend von Madurai (dep 4. Jan 22:40) nach Chennai (arr 5 Jan 07:40).
Nach einem spannenden Ausflug mit der lokalen Eisenbahn besuchte ich Claudia. Den letzten Tag in Indien verbrachte ich mit Christopher Samraj Justin, der Besuch seiner Eltern war etwas ganz Besonderes.

Am 6. Jan 2010, verliess ich Indien mit einem Nachtflug der SriLankan Airlines.

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--> 27 years ago was my last trip to India. 1. July - 20. October 1982:
Delhi - Jammu - Kashmir - Srinagar - Ladakh - Leh - Zanskar - Punjab - Amritsar - Chandigarh - Manali - Himachal Pradesh - Kulu valley - Manikaran - Simla - Uttar Pradesh - Agra - Khajuraho - Varanasi.
Nepal - Kathmandu - Everest - Chitawan - Saurah - Pokhara - Jomoson trek - Anapurna - Mustang.
home via Kosa Met (Thailand).
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--> Arrival Indochina 7. Jan. 2010, Bangkok:


"SriLankan" war gut. Ueberraschenderweise wurde ich in Colombo in ein Hotel chauffiert und am Morgen retour zum Weiterflug. Hatte mich vorbereitet für eine Nacht im Airport.
Arrival "Suvarnabhumi International Airport" Bangkok 12:15.
Und dann wieder Schlafplatz suchen und an der Reiseplanung bauen, Bilette organisieren fuer laengere Zugfahrt zu Danny, nach Chang Mai.
Auf dem Bangkok Airport "lonely planet" gekauft und Stadtplan studiert und halt trotzdem ins backpacker Viertel gefahren.
Na ja, was Touris alles gut finden ist unglaublich aber die Khaosan road ist mitten bei den schoensten goldenen Riesen Wats und auch zum wandern durch Chinatown und entlang der Khlong's gut gelegen.
Immer wieder geniesse ich die lokalen Faehren (in Bkk auf dem "Mae Nam Chao Phraya") auf diesem schönen Planeten.
Zuerst aber mal kuemmern um den Zug, Bangkok-Chang Mai, uups.......der Spass wurde brutal unterbrochen,
"it's season" & the sleeper is booked out (ueber Nacht im Sitz - noe). Also reclining Nachtbus seat gebucht.

Schwamm drueber, hurra ich bin in Chang Mai und Danny hat mich morgens um 6 abgeholt, unglaublich aber wahr und er laesst herzlichst Gruessen!
Es ist schoen wieder einmal etwas wie ein "zuhause" zu haben nach 7 Wochen guesthouses.
Hier durch die Maerkte bummeln ist kaum zu glauben, nach Indien. Die gleichen farbigen Verkaufsstaende, Blumen, Gemuese und Fruechte (reif, saftig und traumhaft), es riecht gut und nirgens Abfall, sogar der Fisch & Fleischmarkt riecht nicht streng (trotzdem muss ich nachträglich noch einmal meine Liebe für Indien erklären ;-) and people which understand my jokes & fun. Beautiful weather (day 28, night 18) blue blue sky and my friend and me drive our dirtbikes trough the hills of norththailand.

Aus Pratteln kamen Chris & Angy Renz angeflogen, Crosscountry mit diesen Profis ist ne wilde Sache. Wir sind steile enge Dreckwanderwege hoch gefahren zu wunderschoenen Waldtempeln (hatte teilweise richtig Angst).
Bin 2 mal maechtig auf die Nase geflogen auf unseren steilen Motocross touren aber nur Schuerfungen und kleinere Toeff Reparaturen.

17. Jan., wir starten zu einer 5 taegigen Tour, den Grenzen von Burma & Laos entlang, mit den Dirtbikes.
Habe mich in Nan, für einen Tag, von den Bikern getrennt und diese wunderbare Stadt zu Fuss bewundert.
Einige beeindruckende Wats, ausserhalb von Nan, mit Hilfe des Töffs erreicht. Die buddhistischen Tempel sind fuer mich etwas Grossartiges, nicht nur wegen der herrlichen Thai Lue Architecture.
Man darf unbelaestigt alles anstaunen und die Moenche sind interessiert am Gespraech.
Besonders faszinierten mich die Wandmalereien im Wat Phumin. Spannende alltägliche Szenen von Feldarbeit, Jagd oder Fischfang, wechseln sich ab mit Kriegsszenen und Eindrücken aus dem Leben der Herrscherfamilien. Der Maler zeigt aber auch kritische Ansichten zur Invasion aus Europa, z.B. kopulierende Affen representieren die französischen Kolonialisten.
Weiterhin sieht man Eindrücke aus dem Leben Buddhas und wie man sich die buddhistische Hölle vorstellt. Ungaublich gepackt haben mich diese Malereien übers "Fegefeuer" weil sie von Breughel oder von Hieronymus Bosch stammen könnten, beide lebten im 16. Jahrhundert als auch dieser Tempel gegründet wurde, die Bilder sind aber jüngeren Datums.
Irgenwie hatte ich vergessen dass der Buddhismus die Hölle auch kennt, habe gemeint die Wiedergeburt sei Strafe genug für die Sünder. Der Buddhismus übernahm die hinduistischen Vorstellungen von Wiedergeburt und Hölle. Im Hinduismus gibt es sogar 21 Höllen, die einen Teil des unendlichen Kreislaufs der Seelenwanderung darstellen. Als Folge ihrer Handlungen würden die Sünder in der Hölle wieder geboren, wo sie so lange gepeinigt wurden bis sie bereit waren auf einer höheren Ebene wieder geboren zu werden. Einer der sechs zentralen Bereiche des buddhistischen Lebensrades ist der Höllenbereich. Wie auch vieles anderes im Buddhismus werden solche Lehren von vielen Buddhisten eher symbolisch verstanden.

In der Mittagssonne den menschenleeren Pool unseres Super Hotels genossen.
Danny "jagt" uns durchs Ping & Pong Thal, zum Mekong und zurueck. Habe meine Verbrennung verarztet (wieder gestuerzt und natuerlich Unterschenkel am Auspuff grilliert) aber trotzdem gefaellt mir die Reiserei.....nun fallen mir die Augen zu.
Unseren RoadTrip kann man auf Chris's Picasa Web Album anschauen.

Am 22. Jan. verlasse ich mit Wehmut Chang Mai, Richtung Chiang Khong (Grenze zu Laos).
Die Zeit mit Danny in Nordthailand war einfach gut. Schwierig nach seiner "Exceptional Hospitality" wieder alleine "on the road, rsp on the river" zu sein.

Bin mit einer Package Tour nach Laos gelangt, Minibus nach Chiang Khong (Uebernachtung), Grenzuebertritt und dann slow boat von Huay Xai (via Nacht in Pak Beng) nach Luang Prabang. Nachträglich ist man schlauer, besser ist mit Bus nach Luang Prabang und von da aus eine Bootsfahrt unternehmen, z.B. den Nam Ou hoch.

Das Package nach Laos hatte seine typischen Gruppenreise Krankheiten.
Fuer die Visageschichten machten die Touristen (mit kraeftiger "Mithilfe" der ....... Organisatoren) 3h Chaos.
Hurra, wir Schweizer brauchen kein Visa mehr, nur 10'000k Overtime Fee (es war ja Samstag ;-). Am Slowboat (slow muss man woertlich nehmen) Hafen musste die Gruppe wieder die Paesse & Voucher abgeben, fuer's organisieren der Ticket's. Um die Mittagszeit verlor ich dann den Rest meines sabai (zusaetzlich versuchten die Organisatoren Hotelzimmer in Pak Beng, Food, Geldtauschen mit Panikstorys zu verkaufen).
Ich holte dann mein Billett & Pass selber am Hafenbuero und ging alleine zum Boot, konnte guten Platz aussuchen und wartete auf die Gruppe.
Auf der Fahrt nach Pak Beng soffen einige den Vorrat des Beer Lao leer und tanzten zu Ihrer House Music, mir wurde schon schlecht vom wegschauen. Zum "Glueck' konnte der clevere Bootsmann noch Bier Nachschub finden bei einem Kollegen am Ufer.
So kamen wir in den Genuss, in der Nacht, als letztes Boot in Pak Beng anzukommen, dies war auch ........
Am naechsten Morgen verspaeteten sich dann die lustigen Touristen um eine Stunde usw.....
Trotzdem versuchte ich die Bootfahrt nach Luang Prabang zu geniessen, hatte ja auch genug zu bieten, der alte Mekong.

24. Jan., zuerst leider im "Cold River" abgestiegen (war zu spaet fuer Alternativen), Top Empfehlung vom Lonely Planet (Cold = unfriendly, ist der korrekte Namen. Zusaetlich war es voll belegt mit Japanern, wieso liebe ich Japan"?). Habe am nächsten Tag ein wirklich rundum gutes Guest house, "Vilayvanh", gefunden.

Brauchte ne Weile um an Luang Prabang Gefallen zu finden......... Kaum zu glauben wie diese schoene Stadt von Touristen ueberflutet ist (erinnert an Cochin) und was fuer Leute, weiss, dick & laut. Aber wie schon oft angewendet funktioniert das Substraktionsprinzip und die Tempel sind umwerfend schoen.


Auch sonst viele Good News:
Der Landweg (Na Maew/Nam Xoi, rsp. Laos/Vietnam) nach Hanoi scheint kein Problem mehr zu sein. Also brauche ich die Reservation Flug (Plan B) Luang Prabang - Hanoi (4000b) nicht.
Bus nach Phonsavan (Plain of Jars) geht 8:30 (Ankunft 17:30, 75'000k) von Southern Busstation. Meine Verbrennung heilt und die Sonne scheint nach einem trueben Morgen.


26. Jan., um 6 geht weiter, nach einem letzten Gratiskaffee in meinem guten "Vilayvanh". Fantastische Busfahrt durch gewaltigen Landscape und wenig Auslaender an Bord. Am Abend Ankunft im Flachland, Phonsavan ist nicht gerade idylisch aber die Menschen, wie alle Laoten, sind eine Freude.
Die Touristen hier, sind wieder Travellers, mit denen man sich gut versteht.
28. Jan., Scooter gemietet, Tours erfolgreich abgewehrt, totz angsteinfloessender Argumente gegen mein Solo.
Mich natuerlich schwer verirrt aber auch ohne Laotisch oder Englisch von den Leuten die richtige Strasse erklaert gekriegt.
Die "Plain of Jars" in einer magischen huegeligen Umgebung sind fuer mich die richtige Medizin. Eine typische Landschaft fuer Megalitisches, trotzdem einige meinen diese Riesenkruege habe der Koenig Khun Cheung, nach einem grossen Sieg, bauen lassen um lao lao (rice wine) herzustellen fuer ein Riesenfest ;-)

Wieder mal frueh auf (aber mit Fruehstueck) mein gutes Guesthouse (white Orchid) in Richtung Busbahnhof verlassen.
Die Busfahrt in diese spektakulaere Bergwelt ist umwerfend und ich bin der einzige Auslaender an Bord, wie im Paradies. Mit einigen jungen Laoten die ganze Fahrt lang viel Plausch und gute talks genossen. Dazu kommt das wir von einem sensationellen Hilltribe-village durchs naechste rasen, leider kann mans fotografieren vergessen trotzdem schiesse ich so viele wie moeglich um dann im Hotelzimmer die Reise nochmals vorbeiziehen lassen und anschliessend die Fotos zu loeschen.
In Sam Neua gestrandet, ist eine haessliche Stadt (sorry) aber heute Abend geht kein Fahrzeug weiter und von hier aus wollte ich etwas Besonderes erkunden.
Mein Plan mit einem Toeff die 55km Bergstrasse (schmaler & kurviger als in der Schweiz) nach Hintang zurueckzufahren, muss ich aufgeben (Risiko zu hoch). Natuerlich ne Schande die "Megalith" Standing Stones zu verpassen (als Entschaedigung Video).

Schliesse mich Tobias & Alice an (ein junges Paerchen das mich an Gilli & Martin erinnert) denn der direkte Bus von hier nach Hanoi faehrt Montags nicht (180000kip).
Wir entschliessen uns mit einem Sawngthaew (Sawngthaew's are pickup trucks converted into a sort of minibus) nach Vieng Xai zu fahren und von da aus an die Grenze.
Wir uebernachten in Vieng Xai und besuchen, mit guide, die Pathet Lao Hoehlen. Viel spannende Geschichte, mittendrin zu stehen was einem damals (68) schwer beschaeftigt hat.

1. Febr., im Morgengrauen einen Sawngthaew nach Na Maew und die Grenze passiert. Die Zollgebaeude und Strassen sind neu und die vietnamesischen Zoellner schwer am geschaeften. Also geben wir irgendwann auf (No buses, bad and long road etc........) und nehmen den Taxi (55$) nach Hanoi.
Geniessen den Super Luxus, 6h mit einem netten Fahrer im neuen Auto, durch die Landschaft gefahren zu werden und die Landschaft ist weiterhin atemberaubend -Berge - Huegel - Reisfelder - Doerfer und Staedtchen.

Haben es ueber die Grenze nach Hanoi geschafft...................geschafft............
Seit Tagen immer um 5 oder 6 aufstehen, anstrengende Bus oder Lastwagen Fahrten und die letzte Nudelsuppe hats geschafft - der erste Durchfall aber richtig.
Hanoi ist laut und anstrengend, der Trost ein oK Zimmer (133'000dong) in einem kleinen Gaesschen in der Altsadt zu haben. Ho Chi Minh zu besuchen (in seinem Glassarg) und anschliessend sein hölzernen Wohnhaus, ist mehr als ich mir versprochen habe!

In meinem Lieblings Cafe, am Stassenrand sitzend, mit einem Super Vietnam-cafe (heute abend heiss, ohne Eis, 10,000d) verabschiede ich mich von Hanoi.
Leider lese ich wieder Trauriges auf meinem iPhone ueber videOst und muss mich bei Barbara entschuldigen fuer uns ;-(
P.S. die 2 Tages Tour (selber org. haette viele Busse und Insel Cat Ba involviert) nach Ha Long Bay, war wie viele der weltberuehmten Sehenswuerdigkeiten, mit Touristen ueberflutet, na ja, die Nacht auf der Dschunke in mitten dieser wilden Felsen war super (mit Ohrstoepfsel gegen Karaoke Krach).

5. Febr., Der hard-sleeper Platz, im SE3 "Reunification Express Train" (Hanoi-Hue, 22-11), entpuppte sich als Luxus (verglichen mit sleeper in Indien), das Bett war gemacht und mit meiner "Extra Reise Luftmatraze" ganz weich und angenehme Mitreisende. Hatte die 6er Kabine fuer mich alleine (ab 4am), konnte endlich meine Bouillon gebrauchen (es hatte immer heisses Teewasser), schaetze dass die Schweizer Gemuese Bouillon meine Genesung beschleunigt hat!

6. Febr., in Hue habe ich mich mit Vietnam versoehnt...........d.h. hat mir endlich gefallen.
Toeff-tour mit Teo, spannende Gespraeche mit Ihm bei Green tea.
Die Citadel mit Imperial Enclosure entpuppte sich als langweilig (Hampi mit seiner Imperial Enclosure haette mir eine Warnung sein koennen ;-), ausserhalb des Touri Dinges war die Citadel interessant. "Tomb of Tu Duc" leider sehr zerfallen, mit Fantasie aufersteht aber die Pracht dieses Gartens und seiner Pavilions. Als Teo dann meinte, bei den anderen Tombs werde schwer renoviert & gebaut, konnte ich Ihn umpolen fuer die Thien Mu Pagode.
Dies war das buddhistische Kloster von Thich Quang Duc, dieses Bild des Moenches der sich in Saigon 1963 selbst verbrannte (als Protest gegen den katholischen Diktator Diem) hat sich bei mir damals fuer immer ins Hirn eingebrannt. Nun stand ich vor seinem Altar, im schoensten Garten der Welt (Bonsais) und es schuettelte mich..............
Der Sonnenuntergang hinter der Pagode beim "Perfume River" beendete den Tag mehr als wuerdig!

8. Febr., jetzt geht's mir wieder sehr gut (inkl. Magen etc.), gerade retour vom Sonnenaufgang ueber Cham Ruinen (My Son), muede und gluecklich (um 5 Uhr los gefahren, von Hoi An, mit Miettoeff 35km durch Feld & Wald ;-). Auch diese heilige Staedte wurde von US Bomben plattgemacht, der groesste Tower wurde zielgenau von der Spitze bis zur zur Basis von einer Rakete zerstoert. Leider war der Viet Cong nicht unschuldig, wie der Pathet Lao den "Plain of Jars" als Headquarter missbrauchte und der Khmer Rouge in Ankor hauste. Auch der sensationelle "Plain of Jars" hat unendliche Ami Bombenschaeden. Eine Rakete schickten die Amis in eine Hoehle (diese Hoehle sieht aus wie einer der Riesensteinkruege von innen, wahr dies das Vorbild fuer die Jars?!) wo gerade 300 Zivilisten vom Dorf Zuflucht gesucht hatten, die Knochen und Schaedelfragmente liegen noch heute nzwischen den Steintruemmern.
Am Nachmittag habe ich die naechste Sensation besucht (10km vor Danang), Marble Mountains.
Diese ausgehoehlten Marmorhuegel und die Steinmetze an der Arbeit von riesigen laughing Buddhas zu bestaunen gehoert zu einem der Hoehepunkte meiner Reise (Erinnereungen an Carrara werden wach).

Diese guten Reiseziele von Hoi An aus gemacht. Hoi An an und fuer sich ware eine wunderschoene alte Stadt (ohne Bombenschaeden) aber jedes alte Haus ist in einen Laden verwandelt worden und die Touris kaufen wie verrueckt, z.B. 2 junge Aussies getroffen, die fuer je 700$ Business Anzuege gekauft haben und sich nun wundern wann sie die je anziehen?? Die ganze Stadt ist ein Riesen Shopping Center mit entsprechendem Publikum.
Wie schon gesagt, Substraktionsprinzip und gutes guesthouse (7$) weit weg von den Touris und alles ist gut.......

10. Febr., nun gehts weiter nach Nha Trang, xe om (motorbike taxi) to Ga Danang (1h, 100'000d). SE7 (22-9) Sleeper-Zug hat 1h Verspaetung sind aeltere Wagen aber wieder ab 7Uhr morgens die 6er Kabine fuer mich alleine, und genoss die 2h verspaetete Ankunftszeit in vollen (rsp. leeren) Zuegen.
Na ja, Nha Trang, ein bisschen Côte d'Azur mit Sandstraenden wie an der «Riviera». Aber der Ort hat einiges fuer sich, die Vietnamesen sind angenehm und endlich komme ich wieder zum scuba diving (Tagestrips mit Coco divers 40$).
Wir fahren jeweils zum schoenen Riff bei der Insel Hon Mun, zwar geht der Tauchgang max. auf 15m aber vielfaeltige traumhafte Korallenwelt. Herrliches Gefuehl, nach 4 Jahren Unterbruch, problemlos die Unterwasserwelt, mit Tank auf dem Ruecken, zu geniessen (hat sich gelohnt die Tauchmaske monatelang mitzuschleppen ;-).

Nicht zu vergessen Sa. 13. Febr, war Die Nacht von "Tet Nguyen Dan".
Natuerlich schon ein wenig witzig, Weihnachten zu entfliehen, um eine Woche lang die Baeumchen Einkaufswut der Vietnamesen zu beobachten, gestern gerieten sie richtig in den Rausch, letze Chance einen Kumquat (20$) oder sogar einen bluehenden Pfirsich Bonsai (500$) zu ergatern. Ueberall Lichtergirlanden und die ganze Nacht ohrenbetaeubenden Trommelkrach. Knallbetarden sind seit Jahren verboten, also wird der Boellerlaerm per Tonband (oder MP3) geliefert, Hauptsache viel Krach und Laerm.
Das Dankeschön-Ritual für den Küchengott haette mich sehr interessiert (ca. 7 Tage vor Tet). Der Legende nach, reitet er auf dem Rücken eines Karpfens den Strömungen entgegen, durch die Meere. Der Fisch verwandelt sich durch seine Anstrengung und Kraft, zum Drachen und fliegt mit ihm zum Himmel. Die Menschen kaufen als Opfergabe einen lebendigen Karpfen, um ihn nach der Zeremonie in einem Fluss oder See frei zulassen. Leider wird dies hier (in der Moderne) nicht mehr zelebriert. Haette aufs Land reisen muessen und dass sich die Karpfen auf dieses Fest freuen bezweifle ich. Ganz allgemein werden die Tiere hier als Sache behandelt..........

Heute (15. Febr.) habe ich versucht den hochgelobten "Jungle Beach" (in der Naehe von Wale Island, ca. 60km N) mit Miettoeff zu erreichen. Musste aber nach ein paar h aufgeben. War aber eine gute Sache, endete in einer Totenfeier mit fantastischer Musik.

15. Febr., (SE3) weiter nach Sai Gong (21-5, 320'000d).
Verabschiedete mich von Alex & Roys (Aussies, die ich auf der letzten Zugfahrt kennenlernte), Werde Sie wieder in Ankor Wat treffen. Sie gehen in die Naehe (Bus) von Mui Ne, Mui Ne selber ist total ausgebucht, die Vietnamesen machen nun ihre Tet Ferien. Seit gestern ist auch Nha Trang voller einheimischer Touristen.
Ehrlich gesagt habe ich vor 2 Tagen in einem modernen "7 - 11", 100g Edamer (27'000 dong = SFr 1.50) gekauft (der erste Kaese seit Nov.) und mit Genuss verdrueckt ;-) Als Strafe habe ich seit dem einen schweren Magen (nachdem sich mein Magen/Darm erst vor 7 Tage voll erholt hatte), d.h. der Kaese will nicht verdauen oder ich vertrage keine Holländer oder "Mama Mia" habe keine Laktase mehr (wie fast alle Asiaten)!

Heute Nacht gehts Richtung HCMC, meine letzte luxerioese Sleeper Bahnfahrt auf dieser Reise. Meine Entscheidung, nach der Ankunft in Saigon (super sleeper trains), wieder eine Stadt (Moloch), sofort mit local Bus ins Mekong Delta zu fahren, war Goldrichtig!! Auf den Touri-Graus, wie z.B. die Vietcong Tunnels ausserhalb Ho Chi Minh City, muss ich leider verzichten.

Die Staedtchen am Mekong sind einfach nach meinem Geschmack. Hoehepunkt war My Tho (zwar daytripper Point fuer Vietnamesen aus HCMC), fand wunderschoenes Zimmer (Rang Dong Hotel) mit Balkon ueber dem fantastischen Mekong, im alten Teil der Stadt und fuehlte mich total am richtigen Ort auf diesem Planet.
Wunderschöne Bootsfahrten durch kleine Seitenarme und Kanäle (wie die Kerala Backwaters) genossen.
Auch Chau Doc (Grenze Vietnam/Combodia), gefällt mir sehr.
Meine Pilgerreise zum Sam Mountain, zwar mit Tausenden von Vietnamesischen Touristen (high high season it is Tet holiday), war voller Sensationen.

Ein Punkt warum ich das Mekong Delta absolut liebe ist auch dass es mich an das Reisen in Indien erinnert! Viele der anderen schoenen Orte in Vietnam sind ueberflutet mit Bleichgesichtern (Touristen auf 3 Wochen Ferientrip), erinnert auch an Indien, an Cochin ;-€ Ich habe mich jeweils am Rand dieser Orte eingenistet und mit Miettoeff grandiose Fahrten und Ziele gefunden.
19. Febr., Bootsfahrt von Chau Doc auf den Seitenarmen des Mekong nach Phnom Penh.
Einen Nachmittag, eine Nacht und einen Morgen in Phnom Penh verbracht.
Verueckterweise konnte eine japanische Firma das "Killing Field" leasen und stellt fuer 15$ den Touris das Grauseln zur Verfuegung mit 3D Filmen ueber Pol Pot und echten Totenschaedeln von Opfern.
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20.02.2010, Ankunft an meinem Traumziel, Angkor.

Als Abschluss meiner Reise gutes guesthouse, lotus lodge mit schönem Swimmingpool ausgewählt, 22$ mit Frühstücksbuffet.
Ausserhalb der Touristenmasse von Siam Reap, auf halben Weg nach Angkor.
Immer wieder mal die Mönche des Wat Polangka, bei meiner lotus lodge, besucht um interessante Gespräche zu führen und um auch dem einzigen Negativpunkt meines lodges zu entfliehen, es war voller Holländer, Hilfe....

Angkor bezeichnet eine Region nahe der Stadt Siem Reap in Kambodscha, die vom 9. bis zum 15. Jahrhundert das Zentrum des historischen Khmer-Königreiches Kambuja bildete. Weltbekannt wurde Angkor durch die noch heute sichtbaren Zeugnisse der Baukunst der Khmer in Form einzigartiger Tempelanlagen - allen voran durch den Angkor Wat, den größten Tempelkomplex der Welt. Auf einer Gesamtfläche von mehr als 200 km² wurden nacheinander mehrere Hauptstädte und in deren Zentrum jeweils ein großer Haupttempel errichtet. Bis heute wurden bereits mehr als 1000 Tempel und Heiligtümer unterschiedlicher Größe entdeckt. In Angkor lebten am Höhepunkt des historischen Königreiches rund 1 Million Menschen, mehr als in jeder europäischen Stadt dieser Zeit.
very good guide, map, wikitravel, wikipedia und google map

Nach eingehendem Studium meiner Reisebücher wollte ich einen Plan aushecken, um dem Besucheransturm zu entkommen. Das Zauberwort meines Plans hieß "antizyklisch", was bedeutete, dass ich versuchen wollte immer da zu sein, wo die Tourimassen, bis zu 10.000 Besucher pro Tag, gerade nicht sind. Wobei der einzig sichere Wert war zwischen 11:45 und 13:45 (wie beim Skifahren) wenn alle zurück zum Mittagessen gefahren wurden. Ankor Wat, teilweise Disney World mit tausenden von Touris. Die private Firma (Vietnamesisch) die das Gebiet von Kambodscha geleast hat, faellt die Baeume, d.h. faellt die Atmosphaere von der ich getraeumt und die ich auf vielen Bildern gesehen hatte.

21.02.2010, 1. afternoon (Velo)
"Angkor Wat"
Die Tempelanlage ist schwer zu geniessen neben all den fotosüchtigen Japanern, Chinesen, Koreanern und und scheintoten Europäern. Ueberall wird renoviert.
"Phnom Bakheng"
Dies ist der Top-Sonnenuntergangspunkt für Touris und ich maschierte den Elefantentrampelpfad hoch da man von oben einen wunderbaren Blick auf Angkor Wat hat, Fast wie in Tikal (Guatemala) brechen nur die Spitzen der Tempel durch das Dschungeldach.
Unglaublich wie diese Tempelanlagen den Dschungel teilweise gerettet hat, kaum ist man ausserhalb Ankors ist man in der grau braunen Steppe (In der Regenzeit Reisfelder).

22.02.2010, 2. full day (Velo)
"Angkor Thom"
"South Gate"
"Bayon"
Die Türme mit den meterhohen 200 lächelnden Gesichtern des Bodhisattva Lokeshvara beeindrucken mit einer Mischung aus Mystik und dem angenehmen Gefühl unter gut gelaunten Menschen zu sein.
"Baphuon"
"Elephant Terrace"
"Leper King"
"Phimeanakas"
"Preah Palilay" (die 3 berühmten Bäume sind gefällt worden ;-()
"Preah Pithu"
"Ta Prohm"
Eigentlich wurde einmal beschlossen, einen Tempel (Ta Prohm) in dem Zustand zu belassen, wie man ihn entdeckte. Die Vegetation und die herabgefallenen Mauersteine sollten nur soweit entfernt und gesichert, dass es Besuchern möglich ist, die Anlage zu begehen. Besonders eindrucksvoll waren die Würgefeigen (Ficus virens) und die noch größeren Tetrameles nudiflora, die mit ihren Wurzeln ganze Gebäude zusammenhalten.
Ja schön wärs gewesen, heutzutage wird schwer geräumt, Bäume gefällt und restauriert. Vor den schönsten Würgefeigen wurden Podeste aufgebaut damit die Chinesen sich auch immer schön in Pose werfen können, sie fotografieren sich gegenseitig vor jedem berühmten Sujet. Frage mich wer diese Tausenden von Selbstportraits zuhause ankukt) .......
Leider gilt das Lied von Palais Schaumburg, "Morgen wird der Wald gefegt" , neben Angkor Wat auch für Ta Prohm.

"Ta Nei" aber zu meinem Glück, Dank Velo, über Stock und Stein, Ta Nei gefunden. Da abseits von Touristenrouten war ich alleine (2 Uniformierte bewachten das Gelände) in diesem Paradies.
Hier hat noch niemand zuviel geputzt und geräumt aber die Putzteufel Gefahr lauert.
"Ta Keo" (sunset)

23.02.2010, 3. full day (moto)
"Banteay Srei"
"Kbal Spean"
das Flussbett (Kbal Spean), mit Skulpturen (wie in Kolombien) und Mustern in Stein gemeisselt, 3h rauf und runter gewandert, Schweiss ueberstroemt aber gluecklich.
"Banteay Samré"

24.02.2010, 4. morning sleep & pool, afternoon (moto).
"Banteay Kdei"
"Srah Srang"
"Pre Rup" (sunset)

25.02.2010, 5. full day (moto).
"Beng Mealea"
Der Urwald und der Tempel sind regelrecht verschmolzen. Die riesigen Wurzeln wachsen zwischen den Steinen des Tempels hindurch und beherrschen das Bild. Ein großer Teil des Komplexes ist eingestürzt, aber die einstigte Pracht ist immer noch zu erkennen. Zuerst noch alleine (welch ein Genuss) kletterte ich über Steine und Wurzeln und drang immer tiefer in den Tempel ein. Unzählige Gänge, Tore und die unbändige Natur, die den Tempel in den Jahrhunderten geformt hat zeigen nochmals wie beeindruckend Ankor war und ist. Aber auch hier landeten 2h später ganze Busladungen mit den selben Touris wie überall, die sofort mit der Knipserei starteten, von sich vor jedem Stock & Stein.
"Preah Ko" (Roluos)
"Bakong" (Roluos)
"Lolei" (Roluos)
Heute 140km auf dem moto Ruecksitz (aua...) aber das Ganze einfach ein gutes Erlebniss.

26.02.2010, 6. full day (moto)
Abschied von "Angkor Wat" mit Sunrise.
"Preah Khan", grosse eindrückliche Anlage (war mal Universität).
"Banteay Prei", wunderschöne Anlage.
"Krol Ko"
"Neak Pean"
"Ta Som", eine schöne Ueberraschung, Wildwuchs von Bäumen erlaubt und eindrückliches Bauwerk.
"East Mebon" und "East Baray"
"Spean Thma"
"Thommanon"
Nochmals durchs "East Gate" schlendern und dann retour für einen Abendschwumm in den Pool. Dies war der beste Tag, Preah Khan, Banteay Prei, Ta Som und East Mebon sind hundert mal mehr Angkor als Angkor Wat.

27.02.2010, ausschlafen & pool war mein Plan für den letzten Tag.
Abends konnte ichs aber nicht lassen, also doch noch einmal mein moto (Töfftaxi) organisiert.
"Prasat Kravan", letzter Templel auf meiner Karte, den ich noch nicht besucht hatte.
Bayon, ein letztes Mal Staunen in diese unglaublichen Steingesichter.
Irgendwie mein Liebling, mit spektakulärem rotem Abendhimmel und Vollmond.


Dann gehts ans organisieren und planen von tickets fuer die letzte Fahrt nach Bangkok.
Hatte mich für ein wenig risk entschlossen, gegen eine Nacht in Bkk - dafür noch einen Tag am Pool.
D.h. 28. Febr. 2010, 8-12 Bus an die Grenze, 13-17 (wurde dann 20 Uhr) Bus nach Bkk, Airport Bus (Ankunft 22) Abflug Mitternacht (Ueberraschung - Upgrade zu Business - herrlich).
1. März 2010, Ankunft um 6, an wunderschönem Montag Morgen (gratis Aircon ;-) Letzter Marsch mit Asien Rucksack, Oppikon nach Schmidshof, im Sonnenschein, vorbei an blühendem Krokus und Schneeglöcklein.....



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zum Ende ein paar Nov mails (zwischen Gilli & mir, vor meiner Abreise):
jo i bi nervös und wenn I erscht as packe denke
oK Unterkunft Aurangabad: schau ich mal noch tiefer und maile evtl. Alternativen
zuerst einmal das Meer besuchen und nachher Richtung Hampi ist ok.
Schätze dass wir dann wahrscheinlich auf den Goa Express dürfen (=schwer ausgebucht laut reiseführer)
alles liebi Karl

Subject: Re: Ravioli, Fondü oder Appenzeller Käse? (translation: swiss cheese)

Hoi, do no di letschtae infos:
Richtung Hampi ist ok, aber ich denke wir werden zuerst einmal das Meer besuchen und uns nachher wieder ins Landesinnere begeben. Aber das kann ja auch noch besprochen werden. Taschenlampe ist vorhanden, aber nimm am besten auch eine mit, da hier des oefteren Stromausfall ist und man dann froh ist nicht im Dunkeln auf die Hocktoiletten zu muessen...
Ein Pullover ist schon nicht schlecht, da es lustigerweise im moment gar nicht so warm ist. Im Zug ist es ebenfalls manchmal ziemlich kalt bei nacht, da man meist die Fenster nicht ganz schliessen kann.
Wir waeren noch froh ueber einen kleinen Salzstreuer und Sternlifadae, da man die kleider von hier manchmal flicken muss. Es waere toll, wenn du ein stueck appenzellerkaese mitbringen koenntest.

Also, demfall bis gli, bisch sicher scho mega ufgregt.
Me freued ues uf di...
Liebe Gruess Gilli und Martin







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Süd Thailand blog, 15. Dez. 2013 bis 13. Febr 2014
Japan blog, 1. Sept. bis 20. Okt. 2010


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